Gebrüder Marx

„Kramuri“ ist eine Wühlkiste, die eine futzikleine, krakelig ausgeführte BIC Kulibeschriftung trägt. Beugt man sich nah genug darüber, liest man: Unsere Gebrieder kamen jetzo nieder mit viele schene Lieder. Sind bissl schiache auch dabei. ´s ist ein Liederallerley.“

Soweit die Gebrüder Marx auf die Frage nach einem Kommentar zu ihrer Platte.

Die Geschichte will es so:

Die Gebrüder Marx wurden am 1. Mai 1903 an der alten Donau, in Höhe des heutigen Arbeiterstrandbades, in einem Weidenkörbchen an Land gespült.
Gefunden wurden sie von Frantisek Furch, Besitzer des Heurigen ‚Zum Furch‘.

Das große musikalische Talent der beiden erkennend, setzte er die sympathischen Findlinge eben dort umgehend als Musiker ein. Sie blieben dies bis zum heutigen Tage und setzten bis vor kurzem ihre ganze musikalische Hingabe exklusiv für Furchs Gäste ein.

Seit sie aber den Protestsongcontest gewonnen haben, hat die Welt sie entdeckt. Ihr Gewinnerlied ‘Hätt Ma, Kennt Ma (Mochma Oba Net)‘ ist mittlerweile legendär und steht für  eine Tradition in Wien, die sowohl beflügelt als auch lähmt. Die Erforschung dieser schier unendlichen Kraft der Bewegungslosigkeit führte die Gebrüder Marx, dem Ruf des Wienerliedes folgend, auch in die umliegenden Heurigen und Gastwirtschaften.

Nun erscheint ihr erster Tonträger “Kramuri” auf LP (inkl. Downloadcode), CD und als mp3 Album im gut sortierten Fachhandel und vorab auf reichundschoen.com. „Kramuri“ wird von allen, die bereits das unvergessliche Vergnügen hatten die Gebrüder Marx live zu erleben, mit großer Vorfreude erwartet.

Gebrüder Marx sind:

Berthold Marx | Gesang
Leopold Marx | Kontrabass
Ignaz Marx | Ziehharmonika
Anton Marx | Gitarre